(zuletzt geändert 16.09.2019)

 

Aktuelles


am Donnerstag, 19. September, und Freitag, 20. September, ist die Praxis geschlossen.  

 

 

Heiße Tage - was tun?

 

Kassenärztliche Vereinigung rät insbesondere Senioren zu ausreichender Flüssigkeitszufuhr

 

Strahlender Sonnenschein und schwül-heiße Temperaturen bis 30°C oder sogar darüber lassen Urlaubsstimmung aufkommen. Länger dauernde Hitze und tropisch warme Nächte fordern Herz und Kreislauf gleichzeitig aber auch Höchstleistungen ab, und so mancher leidet sogar unter diesen Wetterbedingungen. Von Klimawandel sprechen die einen, ganz einfach von Hitzewellen die anderen. Inzwischen zweifelt aber kaum noch jemand daran, dass wir uns auf dauerhaft höhere Temperaturen einstellen müssen.

 

Längere und stärkere Sonneneinstrahlungen und höhere Temperaturen stellen den menschlichen Organismus vor erhebliche Herausforderungen und erhöhte Gesundheitsrisiken. Oberstes Gebot ist dann, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Bei erhöhter Umgebungstemperatur steigt der Wasserverlust über die Haut an. Trocknet der Körper aus, führt dies nicht nur zu Mangelerscheinungen durch Mineralstoffverlust, sondern kann – insbesondere bei älteren Menschen – Symptome wie Verwirrtheit oder Kreislaufbeschwerden verursachen. Aus diesem Grund sollten insbesondere Senioren darauf achten, genügend zu trinken; auch ein prüfender Blick der Angehörigen ist hier gefragt. Eine Strichliste vereinfacht die Übersicht über eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle oder auch ausgetrocknete Haut kann ebenfalls auf einen Flüssigkeitsmangel hindeuten und aufmerksam machen. Auch bei der Einnahme von Medikamenten sollte im Zweifel mit dem Hausarzt abgeklärt werden, ob und wie diese sich auf den Flüssigkeitshaushalt auswirken können.

Grundsätzlich ist Sport natürlich gesund, aber bei sehr großer Hitze verzichtet man möglichst auf Anstrengungen im Freien oder verlegt diese in die noch kühleren frühen Morgenstunden. Um die Mittagszeit sind Hitze und Sonneneinstrahlung am stärksten, hier zieht man sich möglichst zurück und meidet körperliche Belastung. Draußen sollten ältere Menschen und Kinder stets eine Kopfbedeckung tragen, bei Kleinkindern sollte diese groß genug sein, um die meist noch nicht vorhandene Sonnenbrille zu ersetzen. Ebenso wichtig ist ein ausreichender Sonnenschutz der Haut. Allgemein empfiehlt es sich auch auf geeignete Kleidung zu achten, leicht, luftig, aber dennoch sonnenbrandgefährdete Köperpartien bedeckend.

 

Übrigens, auch in diesen Tagen sollten die Wohnräume ausreichend gelüftet werden. Die beste Zeit hierzu ist am frühen Morgen oder späten Abend, da es dann nicht ganz so heiß ist. Ansonsten dürfen Vorhänge und Jalousien auch länger geschlossen bleiben.

(Quelle: KVS)

 

 

  Notfall

 

In sprechstundenfreien Zeiten, an den Wochenenden und an Feiertagen wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst: Tel. 116 117 (ohne Vorwahl).

 

In Notfallsituationen erreichen Sie die Rettungsleitstelle unter der Nummer 19 222

( vom Handy nur mit Vorwahl 0681 ) oder 112.

 

Die diensthabende Apotheke können Sie aus der Tageszeitung oder der Internetadresse "Apothekennotdienste-Saarland" entnehmen.